Das wichtigste für einen Projektleiter ist, dass ein konkreter Projektauftrag vorliegt.
Er legitimiert den Projektleiter und das Projektteam, insbesondere gegenüber der Außenwelt, für das Projekt tätig sein zu dürfen.
Er dokumentiert, dass alle wichtigen Stakeholder das Vorhaben wollen. Das ist wichtig, weil die Stakeholder für die Durchführung des Projektes Ressourcen bereitstellen müssen.
Er dient als oberster Leitfaden für alle Projektmitglieder in ihrer täglichen Arbeit. Er dokumentiert den Scope und schützt damit das Projektteam, dass der Projektumfang über die Zeit steigt.
Im Projektauftrag sollte mindestens dokumentiert sein:
- Projektpurpose: Welchen Mehrwert liefert das Projekt (Nutzen)?
- Projektziele: Was soll mit dem Projekt erreicht werden und auch, was nicht erreicht werden soll (Nicht-Ziele).
- Projektrahmen: Wer sind relevante Teilhaber und welche Rahmenbedingungen sind zu berücksichtigen?
- Auftraggeber: Wer ist der Anforderer für das Projekt bzw. wer ist verantwortlich für das Vorhaben.
- Projektbudget: Welche Mittel stehen zur Verfügung (das können auch Kosten sein)?
- Termine und Meilensteine: Eckpunkte des Projektplanes
- Ressourcen: Welche Personen sind dem Projekt zugeteilt?
- Risiken: Welche potenziellen Herausforderungen sind bereits bekannt?
- Artefakte: Welche konkreten Ergebnisse sollen mit dem Projekt geliefert werden?
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